Hustenstiller und Schleimlöser

Die kalte Jahreszeit ist auch Erkältungszeit. Die häufigsten Symptome sind Schnupfen und Husten. Beim Husten kann kam wiederum zwischen trockenem Reizhusten und dem sogenannten produktiven Husten, bei dem sich Schleim aus den Atemwegen löst, unterscheiden. Zu Beginn einer Erkältung ist trockener Reizhusten häufig ein erstes Symptom.

Tritt der Husten nachts auf und verhindert den dringend benötigten Schlaf oder verursacht er Schmerzen, kann man ihn mit Hustenstiller oder Hustenlöser behandeln. Welches von beidem angeraten ist, hängt von der Art des Hustens ab: Hustenstiller verwendet man in aller Regel bei trockenem Reizhusten, um den Hustenreiz zu unterdrücken. Vor allem um nachts schlafen zu können, kann dieses Vorgehen sinnvoll sein. Hustenlöser dient dazu, den Schleim aus den Atemwegen zu lösen und damit auch besser abhusten zu können. Wenn sich die Atemwege zugesetzt haben, sich beim Husten aber einfach nichts löst, ist es möglicherweise nicht ganz einfach, den Unterschied zum Reizhusten zu erkennen.

Sowohl Hustenstiller als auch Hustenlöser gibt es in verschreibungspflichtigen und frei verkäuflichen Varianten. Die Wirkung von verschreibungspflichtigen hustenstillenden Medikamenten ist in aller Regel höher. Da diese Substanzen eine stärkere Wirkung besitzen, beeinträchtigen sie häufig die Reaktionsfähigkeit und lösen Müdigkeit aus. Bei apothekenpflichtigen, chemischen Hustenstillern ist aber auch mit einer leichten Beeinträchtigung zu rechnen. Deshalb ist Vorsicht geboten bei Teilnahme am Straßenverkehr oder beim Führen von Maschinen.

Wichtig ist, dass man Hustenstiller und Hustenlöser nie zusammen einnimmt. Der Hustenstiller unterdrückt nämlich den Hustenreiz, während der Hustenlöser eben dazu führt, dass sich mehr Schleim aus den Atemwegen löst. Eine Kombination der Wirkstoffe sorgt dafür, dass mehr Schleim in die Atemwege gerät, aber nicht mehr abgehustet wird. Hier drohen sogar Atemnot bis hin zum Ersticken. Bei Unsicherheit darüber, welches Medikament sinnvoll ist und wie es eingenommen wird, sollte man sicherheitshalber in der Apotheke oder beim Hausarzt nachfragen. Vor allem bei Hustenstiller ist es sinnvoll, die Einnahme mit dem Arzt abzusprechen. Auch wenn kein zusätzlicher Hustenlöser eingenommen wird, kann durch die Unterdrückung des Hustenreizes verhindert werden, dass Schleim aus den Atemwegen abtransportiert wird.

Ein Sonderfall ist Husten bei kleinen Kindern. Sind Säuglinge betroffen, sollte man ohnehin mit dem Kleinen zum Arzt gehen. Viele Medikamente gegen Husten sind für Kinder jedoch noch nicht geeignet, gerade bei frei verkäuflichen Medikamenten ist es daher wichtig, auf Altersangaben zu achten.

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